"Auch wenn ich wenig esse, ich nehme einfach nicht ab "
Diesen Satz höre ich häufig von Patienten, denen es schwer fällt, ihr Körpergewicht zu reduzieren. „Ist das erblich, genetisch bedingt?“ Mitnichten - in den meisten Fällen liegt es nicht daran, wie viel man isst, sondern vielmehr was man isst.
Diese Menschen essen zuwenig Lebensmittel, die Ihre Drüsen brauchen, um die entscheidenden Hormone in der richtigen Menge zu produzieren. Sie ernähren sich überwiegend von Nahrungsmitteln, die den Stoffwechsel belasten und träge werden lassen - die Ursache für die Gewichtszunahme.
Wenn Sie dauerhaft Ihr Gewicht reduzieren wollen, empfehle ich Ihnen ein Ernährungsprogramm, das im Gegensatz zu allen Diäten auf Ihren ganz individuellen Stoffwechsel abgestimmt ist.
Stoffwechsel und Gesundheit
Die Basis unserer Gesundheit ist ein gesunder Stoffwechsel, also die Fähigkeit unseres Organismus, die zugeführte Nahrungsenergie bestmöglich zu verbrennen, und mit einem Minimum an Aufwand die dabei entstehenden Gift- und Schlackenstoffe zu verarbeiten und auszuscheiden.
Grundlage hierfür ist die optimale Versorgung unseres Organismus mit den Nährstoffen, Mineralien und Spurenelementen, die er für diese Aufgaben benötigt. Durch ein weitmöglichstes Vermeiden der Zufuhr von Substanzen, die das Gewebe und Drüsensystem belasten, zu Stoffwechselverschlackung führen und den reibungslosen Verbrennungsprozess im Körper behindern, können wir unseren Körper bei dieser Arbeit bestmöglich unterstützen.
Welchen Sinn macht es, Krankheitssymptome wie z.B. viele Hauterkrankungen, Allergien, Hormonstörungen, Verdauungsstörungen, ständig wiederkehrende Infekte oder stoffwechselbedingte „rheumatische“ Beschwerden am Ort des Geschehens symptomatisch zu behandeln, wenn die diesem Geschehen zugrunde liegende Ursache in einer (ernährungsbedingten) Stoffwechselstörung zu finden ist?
Würden Sie versuchen, die rote Lampe am Armaturenbrett Ihres Autos auszuschalten, wenn sie anzeigt, dass etwas in dem Ölkreislauf des Motors nicht stimmt?
Aus ganzheitlicher, naturheilkundlicher Sicht können durch eine Kombination medizinischer und alternativer Diagnoseverfahren fast immer ursächliche Zusammenhänge zwischen Stoffwechselstörungen, Organbelastungen, Fehlfunktionen und Krankheitssymptomen aufgedeckt werden. Zeigen sich hierbei ernährungsbedingte Stoffwechselstörungen, so macht jede auf Dauer angelegte Therapie nur dann Sinn, wenn durch die richtige Ernährung die Basis für das weitere therapeutische Vorgehen gelegt wird.
„Welche Nahrungsmittel verbessern meinen Stoffwechsel?“
Es hat sich gezeigt, dass die Unterschiedlichkeit der Menschen sich auch in ihrem individuellen Stoffwechsel widerspiegelt.
So wird bei dem EssSense-Ernährungskonzept anhand von Vital- und Stoffwechselwerten (Laborwerte aus dem Blut), einem IgG-Immuntest, einer individuellen Typbestimmung sowie relevanten Daten zu Ernährung und Gesundheit ein individuelles Ernährungsprogramm erstellt, das darauf zielt, den Stoffwechsel zu optimieren und dadurch das natürliche Körpergewicht zu erreichen. Zusätzlich harmonisiert es den Hormonhaushalt, aktiviert das Immunsystem und steigert ganz allgemein das Wohlbefinden.
Sie bekommen dabei
- einen ausführlichen Ernährungsplan mit vielen hilfreichen Hinweisen für eine stufenweise Ernährungsumstellung
- eine Lebensmittelliste für jede Stufe mit genauen Angaben zu Menge und Zusammensetzung der Mahlzeiten
- praktische Tipps für Küche und Einkauf, sowie erpropten Hilfen für die Umsetzung in Ihren Alltag
Klingt kompliziert? Ist es aber nicht! Jede Nahrungsmittelliste enthält eine Fülle von Lebensmitteln, die ein abwechslungsreiches und durchaus für jeden Gourmet schmackhaftes Essen ermöglicht:
Sie brauchen nicht zu hungern, der Genuss und die Freude am Essen werden durch die Umstellung nicht geschmälert!
Es ist lediglich eine Änderung von Gewohnheiten erforderlich, bei der ich Ihnen mit Rat und Tat und viel (auch eigener) Erfahrung zur Seite stehe.
Mit dem Programm können Sie auf unkomplizierte Art und Weise Ihr Wunschgewicht erreichen - ohne Medikamente, ohne die Einnahme von Pillen oder Pulvern!
Wußten Sie, dass Kohlenhydrate die eigentlichen Dickmacher sind?
Menschen, die sich um ihr Gewicht sorgten, bekamen früher oft den Rat, lieber Brot, Nudeln und Kartoffeln anstelle von Fett zu essen. Heute sind die "guten" Fette rehabilitiert und die Kohlenhydrate als die eigentlichen Dick- und Krankmacher enttarnt.
Das zentrale Schlüsselhormon im Ernährungsstoffwechsel ist das durch Kohlenhydrate aktivierte Insulin. Besonders die isolierten, „schlechten“ Kohlenhydrate wie Zucker- und Zuckerprodukte sowie Weißmehl und Produkte daraus lassen den Insulinspiegel im Blut in die Höhe schnellen.
Die Folge einer schnellen Insulinausschüttung ist Heißhunger. Außerdem führt dieser Anstieg des Insulinspiegels zur Erhöhung der Blutfette, zum verstärkten Fetteinbau und zur Verminderung von stoffwechselaktiven Hormonen.
Nicht Fette machen dick, sondern ein falsch gesteuerter Stoffwechsel mit erhöhtem Insulin!
Wussten Sie, dass Eiweiße unsere eigentlichen Fitmacher sind?
Viele neue Studien weisen darauf hin, dass eine Erhöhung des Anteils an Eiweißen in unserer Nahrung (enthalten in Fleisch, Fisch, Milchprodukten, Hülsenfrüchten, Nüssen und Samen) zu einer Verbesserung der Werte im Zucker- und Fettstoffwechsel führt. So konnte beobachtet werden, dass durch eine Erhöhung des Eiweißanteils der Triglycerid- (Blutfett) und Cholesterinwert gesenkt werden kann, bei gleichzeitiger Erhöhung des HDL-Cholesterins („gutes“ Cholesterin). Sogar das Herzinfarktrisiko kann durch diese Ernährungsumstellung deutlich gesenkt werden.
Gleichzeitig hat eine eiweißreichere Ernährung eine stärkere und länger anhaltende Sättigung zur Folge, eine Erkenntnis, die ebenfalls in die individuelle Ernährungsempfehlung mit einfließt: auf Grund der Blutanalyse wird festgestellt, welche Eiweiße optimal zu Ihrem Stoffwechsel passen.
Gibt es gesundes Fett?
Oh ja! So paradox es klingen mag: Durch den Verzehr gesunder Fette lassen sich die Blutfettwerte verbessern!
Zusätzlich sinken erhöhte Blutzucker- und Insulinkonzentrationen, was zu einer Verringerung des Herz-Kreislauf-Risikos führt.
Entscheidend für das Qualitätsmerkmal „gute“ Fette ist der Gehalt an einfach ungesättigten sowie mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren.
In meinen Informationsveranstaltungen gehe ich unter anderem auch auf dieses Thema ein, und veranschauliche die damit verbundene Cholesterin-Thematik in anderem Lichte.
Das Wunschgewicht ansteuern
Die meisten Teilnehmer/innen lassen sich auf diese Ernährungsumstellung ein, um Gewicht abzunehmen. Die Erfahrungen von über 600 erstellten Ernährungsplänen zeigen übereinstimmend, dass 90% der Teilnehmer/innen dabei abnehmen – ob sie wollen oder nicht! (Für die therapeutische Arbeit mit meinen Patienten ist die Gewichtsabnahme jedoch nicht das Ziel, sondern eine begrüßenswerte Begleiterscheinung!)
Was bringt mir diese Ernährungsumstellung?
Sie haben es selbst in der Hand, durch eine gesunde, individuell stoffwechselgerechte Ernährung Ihr allgemeines Wohlbefinden, Ihre Fitness und Lebensfreude zu verbessern, die Risikofaktoren für Gefäßverkalkungen, Schlaganfall, Herzinfarkt und andere Zivilisationskrankheiten deutlich zu senken, und nebenbei auch noch Ihre Ausstrahlung und Ihr äußeres Erscheinungsbild aufzupeppen! Das wird sozusagen als Sahnehäubchen obendrauf mitgeliefert!
Gewohnheiten ändern
Ich möchte Sie ermuntern, selbst herauszufinden, ob Ihnen eine gesunde, stoffwechselgerechte und bekömmliche Ernährung nicht genauso viel oder noch mehr Freude bereitet wie Ihre bisherigen Ernährungsgewohnheiten.
Entdecken Sie neue Geschmackserlebnisse, werfen Sie alte Gewohnheitsmuster und Vorurteile über Bord, und lassen Sie sich von der Erkenntnis überraschen, wie schnell und spielerisch sich alte Ernährungsgewohnheiten durch ebenso genussvolle und dabei gesündere ersetzen lassen!
Normalerweise halten wir an Gewohnheitsmustern fest. Jede Veränderung ist bedrohlich und wird aus Sicht der Gewohnheit als ein Einschnitt, ein Weniger, ein Mangel empfunden. „Darf ich jetzt dies und jenes nicht mehr essen?“ Dies ist immer der erste Impuls, die größte Angst.
Die Gewohnheit speist sich durch sich selbst, durch die ständige Wiederholung des Immergleichen. Ein Abweichen davon wird als Mangel, als Verzicht empfunden. Es ist aber „nur“ eine Gewohnheit, und Gewohnheiten lassen sich mit der richtigen Herangehensweise schneller und schmerzfreier ändern als Sie denken.
Jeder kennt solche Umstellungen aus seinem Leben: ein Wohnungs- oder Wohnortwechsel, Wechsel des Arbeitsplatzes, einen neue Schule, oder nur das Eingewöhnen in das fremde Urlaubsdomizil. Es dauert ein paar Tage, bis man sich auskennt, weiß, wo was zu finden ist, und nach einer Woche läuft das Meiste schon fast automatisch. Genauso verhält es sich auch hierbei:
Alle Veränderung beginnt im Kopf, mit der Vorstellung.
Sie beschleunigen und vereinfachen sich den Einstieg in neue Ernährungsgewohnheiten ungemein mit einer hilfreichen inneren Einstellung.
Neugier, Kreativität und Phantasie bei der Nahrungsmittelauswahl und –zubereitung lassen den vermeintlichen Einschnitt schnell als neue und spannende Erfahrung erscheinen. Ausprobieren und Experimentieren bergen die Chance, neue lukullische Geschmackserlebnisse zu erfahren, Lieblingsgerichte in Ihrer Sinneswelt zu etablieren, von denen Sie zuvor nicht einmal wussten, dass es sie gibt.
Lassen Sie sich überraschen!
Sie können die Erfahrung machen, dass unsere Geschmackspapillen wesentlich mehr Geschmacksreichtum und –vielfalt vermitteln können, als das immergleiche weiße Pappbrötchen mit Schinken und Käse zu bieten hat. Ich spreche hier nicht von Schönmalerei, sondern der praktischen Umsetzung und Erfahrung von vielen Teilnehmern/innen.
In diesem Prozeß stehe ich Ihnen gern mit Rat und Tat sowie hilfreichen Anregungen und Tricks zur Seite!